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Sonntag 23.10.2005 02.00 Uhr
Naturwunder gefährdet
Der Regenwald Amazoniens schrumpft - und zwar doppelt so schnell wie bisher angenommen
Dem Regenwald im Amazonasbecken, der sich über einen großen Teil Brasiliens sowie sieben anderer Länder Lateinamerikas erstreckt, gehen riesige Flächen durch Brandrodung verloren. Doch bisher nahm man an, dass wenigstens der so genannte "selektive Holzeinschlag" den Wald kaum beeinträchtige. Darunter wird das gezielte Fällen lediglich solcher Bäume verstanden, deren Verarbeitung Gewinn verspricht; der Rest bleibt stehen. Die Vorstellung, dass sich die geschlagenen Wunden bald wieder schlössen, ist indessen leider falsch, wie eine soeben in Science veröffentlichte Analyse zeigt.
Das überrascht zunächst. Wer über Amazonien fliegt, sieht sattes Grün, soweit das Auge reicht. Hin und wieder Gegenden, in denen der eine oder andere hellbraune Fleck das Bild auflockert: Das sind dann Goldminen (illegale zumeist) oder vielleicht vereinzelt liegende Holzfällercamps. Doch alles in allem legt der endlos ausgedehnte, dicht geknüpfte Baumteppich den Gedanken nahe, dass hier die Welt noch in Ordnung sei. Eine Fläche so groß wie die Vereinigten Staaten!
Freilich weiß man, dass in dieser Idylle Jahr für Jahr eine Waldfläche von der Größe Schleswig-Holsteins (rund 15.000 Quadratkilometer) der Brandrodung zum Opfer fällt, um Viehweiden und Straßen Platz zu machen. Nun kommen alarmierende Erkenntnisse hinzu, die das Wissenschaftsjournal Science in seiner Ausgabe vom 21. Oktober veröffentlicht.2
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Dienstag 16.08.2005 15.30 Uhr
Benzinpreise, Schraube ohne Ende !?
Die Grünen wollten ursprünglich ja einmal das der Benzinpreis bei 5,-- DM (ca. 2,55 €) liegt, sehr weit sind wir nicht mehr davon entfernt.
De Löwenanteil schluckt der Staat durch die Mineralölsteuer, den Rest bekommen die Ölmultis die dann den Pächtern der Tankstellen einen Betrag überlassen der sie gerade mal überlebensfähig macht, ohne die Nebengeschäfte durch Verkauf von Alkohol, Zigaretten, Lebensmittel, Backwaren, Zeitungen und Blumen gäbe es schon eine Menge weniger Tankstellen.
In den Grenzgebieten fahren die Menschen ins Nachbarland da dort das Benzin wesentlich billiger ist.
Es ist absehbar (und jeder weiß das), dass die fossilen Brennstoffe in der nächsten Generation dem Ende zugehen. Es wäre an der Zeit also über echte Alternativen, nicht nur nachzudenken, sondern anzufangen, sie jetzt schon in die Tat umzusetzen.
Jeder weiß, dass man schon heute in der Lage ist Motoren mit (vereinfacht gesagt) Wasser anzutreiben (und ich möchte nicht wissen welche Gelder da bewegt werden, um das zu verhindern). Außerdem wird das Trinkwasser in der Zukunft sehr knapp werden (auch das ist fast jedem bekannt).
Eine Form der umweltfreundlichen Energiegewinnung wäre es Gezeitenkraftwerke zu entwickeln und zu bauen. Hierzu näheres unter
www.gezeitenkraftwerke.de/ wenn man dies noch in Verbindung mit Meerwasserentsalzungsanlagen bringen würde um die Versorgung mit Trinkwasser auch in der Zukunft zu sichern, wäre das schon ein großer Schritt vorwärts.
Es würden neue Arbeitsplätze geschaffen, neue Branchen würden entstehen ebenso Zulieferungsbetriebe sowie die brachliegenden Techniker und Ingeneure würden gebraucht werden.
Vom technischen Vorsprung den Deutschland dann hätte gar nicht zu reden, denn in der Zukunft wäre der Export dieser Technologie sicher gesichert. Hier eine Rarität die mit den modernen Maschinen natürlich nichts mehr zu tun hat www.rothenberg-odw.de/altePumpe/prospekt.htm
über die Wassermotoren gibt es fast nur englischsprachige Informationen,
hier ein Artikel aus Auto-Bild www.autobild.de/drucken_alles.php?artikel_id=6082 im März gab es zu diesem Thema einen Workshop http://guns.connect.fi/innoplaza/energy/conference/Wasserauto/
2 Drittel der Erde werden von Wasser bedeckt, wenn man diese Energiequelle nutzen würde wäre das ein großer und wesentlicher Fortschritt. Aus den Auspufftöpfen kämen keine giftigen Abgase mehr sondern, oh Wunder, wieder nur Wasser.
Was Gezeitenkraftwerke und Meerentsalzungsanlagen für Industrie und Umwelt bedeuten würden kann sich jeder selbst ausrechnen.
Das wären sicher keine falschen Investitionen in die Zukunft, dazu gehört aber politischer Wille und auch eine gehörige Portion Zivilcourage um sich über gewisse gegenteilige Interessen hinwegzusetzen. Nach meiner Ansicht haben wir aber gar keine Wahl. Mit steigender Bevölkerungszahl wird die Umwelt immer mehr geschädigt, die Ressourcen immer weniger und letztendlich kann unser Planet nur eine Gewisse Anzahl an Menschen verkraften, aber dies ist wieder ein anderes Thema.
Beitrag von W. K.
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